Beim Augenbrauenpiercing handelt es sich um ein sogenanntes Oberflächenpiercing, da sich der Einstich- und Austrittskanal auf einer Ebene befinden. Aufgrund der Stichführung, knapp unter der Haut, ist der Stichkanal von sehr wenig Gewebe umgeben. Dies kann - insbesondere durch mechanische Reizung - zu einem schnellen Herauswachsen des Piercingschmucks führen. Vor dem endgültigen Herausfallen des Schmucks sollte dieser entfernt werden, um der Narbenbildung entgegen zu wirken. Das Augenbrauenpiercing wird meist am äußeren Drittel der Braue vorgenommen und kann sowohl vertikal, als auch horizontal erfolgen, wobei erstgenanntes Verfahren favorisiert wird. Das Piercen der inneren Zwei-Drittel der Augenbrauen birgt eine große Gefahr Gesichtsnerven zu verletzen, was schlimmstenfalls zu einer dauerhaften Gesichtlähmung führen kann. Augenbrauenpiercings heilen relativ schnell ab, meist innerhalb von zwei Wochen. Zu beachten ist bei diesem Piercing, aufgrund der Lokalität mehr als bei anderen Piercingarten, dass während der Abheilphase keine Schminke, Haarspray, Reinigungsmilch und dergleichen an den Stichkanal gelangt.
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